Overall View in EnglishPrécis en français
Suche in diesen Seiten:

Unser Haus

Der Ostflügel der Neuen Residenz, in dem sich die meisten Räume der Staatsbibliothek befinden.

Die Staatsbibliothek Bamberg ist Allgemeinbibliothek, Regionalbibliothek und Forschungsbibliothek in einem, mit ausgeprägter geistes- und kulturwissenschaftlicher Ausrichtung. Sie steht grundsätzlich jedem Bürger unentgeltlich offen.

Unsere qualifizierten Mitarbeiter beraten Sie stets individuell und stehen Ihnen insbesondere auch für bibliographische Fragen und zur Unterstützung bei Recherchen gerne zur Verfügung.

Die Staatsbibliothek hütet als „Gedächtnis“ des ehemaligen Fürstbistums Bamberg die Handschriften und alten Drucke der in der Säkularisation 1802/03 aufgelösten Stifte und Klöster des Hochstifts Bamberg sowie der seinerzeit gleichfalls aufgehobenen alten Universität Bamberg. Mit dem „Bipontina“-Bestand wurde 1807/08 die Hofbibliothek des wittelsbachischen Herzogs Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken (reg. 1775-1795), des Bruders des ersten bayerischen Königs Max I . Joseph, übernommen. Ein beachtlicher Teil des Altbestandes geht zudem auf Vermächtnisse Bamberger Bürger des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts zurück. Daneben beherbergt die Staatsbibliothek die Büchersammlungen Bamberger Vereinigungen als Deposita (so die des Historischen Vereins Bamberg, der Naturforschenden Gesellschaft, des Kunstvereins, der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft und des Frankenbundes). Seit 1987 erhält sie  Pflichtexemplare aller in Oberfranken erschienenen Publikationen. In Abstimmung mit der Universitätsbibliothek Bamberg erwirbt sie zur Ergänzung ihrer Bestände ständig aktuelle Literatur aus allen  Wissensgebieten, die sich dem Bibliotheksprofil zuordnen lassen.

Die Staatsbibliothek Bamberg ist seit 1965 in der Neuen Residenz am Domplatz beheimatet, die 1697 – 1703 von Johann Leonhard Dientzenhofer für den Bamberger Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn erbaut wurde. Führungen durch die historischen Schauräume der Bibliothek können in begrenztem Rahmen vereinbart werden.

Gemeinsam mit vier weiteren Bamberger Museen und Kulturinstitutionen präsentiert sich die Staatsbibliothek Bamberg seit 2012 unter der Dachmarke „Domberg – Museen um den Bamberger Dom“. Zu den Partnern, allesamt rings um die 1000-jährige Kathedrale gelegen, gehören das Diözesanmuseum, die Bayerische Staatsgemäldesammlung mit der Staatsgalerie, die Schlösserverwaltung mit der Neuen Residenz sowie die Museen der Stadt Bamberg mit dem Historischen Museum.

 

Daten und Zahlen

Personal: 16 Stellen mit 19 Mitarbeitern
Hauptnutzfläche: 3.842 qm  
Leseplätze: 24 Stück
Bestand: 535.000 Bände
80.000 Graphik- und Fotoblätter
3.500 Drucke des 15. Jh. (Inkunabeln)
6.300 Handschriften insgesamt
1.000 Handschriften des Mittelalters
1.700 laufende Zeitschriften