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Briefe über Briefe – Joseph Hellers Korrespondenz ist online

Newsletter vom 4. Mai 2022


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Staatsbibliothek Bamberg,

die Staatsbibliothek Bamberg bewahrt den Nachlass des Bamberger Kunstgelehrten Joseph Heller (1798–1849). Insgesamt 4513 Briefentwürfe und Briefe von bzw. an Heller wurden kürzlich im Zuge eines Projektes digitalisiert, erschlossen und in unserem Portal „Bamberger Schätze“ online gestellt. Der passionierte Kunstsammler und Sammelkünstler Joseph Heller korrespondierte seinerzeit mit zahlreichen Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter namhafte Künstler, Verleger, Kunsthändler und andere Kunstsammler. So bietet der Briefwechsel einen Blick auf den Kunstmarkt der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und gibt Aufschluss über Objektgeschichten, Provenienzen und Preise.

Der Projektbeginn liegt noch kein ganzes Jahr zurück, und schon konnten wir mehr als 40 000 Zugriffe auf die neu erstellten Digitalisate registrieren. Zahlreiche Forschungsanfragen zeugen von der hohen Relevanz unserer Heller-Sammlung sowie von deren gelungener Wiederentdeckung durch die jüngste Digitalisierungsmaßnahme. Diese flankiert unser DFG-Projekt zu Hellers Graphiksammlung und ermöglicht eine weitere Vernetzung, eine aktive Benutzung sowie das Entdecken neuer Zusammenhänge.

Die Bilddateien bieten wir in hoher Auflösung unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 4.0) an. Damit stehen sie kostenlos für Bildung, Studium und Forschung zur Verfügung. Die Benutzungsoberfläche erleichtert die gezielte Recherche in der Menge der Briefe. Neben der Schnellsuche unterstützt Sie dabei die Möglichkeit, mithilfe einer Auswahl vorgegebener Merkmale zu filtern, beispielsweise nach Adressat bzw. Absender oder Entstehungsjahr. Individuelle Suchergebnisse können Sie als Permalink dauerhaft speichern und in sozialen Netzwerken teilen.

Ab 1818, als Heller seine frühen Sammelambitionen intensivierte, führte er zunächst ein Buch, in das er Entwürfe für Anfragen, Aufträge und Abwicklungsgesuche notierte, die sein Sekretär ins Reine schrieb. Später verfasste Heller seine Briefentwürfe nur noch auf losen Blättern. Die von seinen Korrespondenzpartnern an ihn gerichteten Briefe umfassen den Zeitraum zwischen 1816 und 1849.

Nutzen Sie diesen Schatz! Dass er ab sofort nicht mehr nur geschützt in säurefreien Kartons in der Bibliothek überdauert, sondern für alle denkbar einfach online zugänglich ist, ermöglichte die Deutsche Digitale Bibliothek im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms NEUSTART KULTUR.

Ihr Team der Staatsbibliothek Bamberg
 

Impressum

Staatsbibliothek Bamberg
Neue Residenz
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96049 Bamberg

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E-Mail: info@staatsbibliothek-bamberg.de
Internet: www.staatsbibliothek-bamberg.de

Gesetzliche Vertreterin: Bibliotheksdirektorin Prof. Dr. Bettina Wagner
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