Newsletter vom 9. Januar 2024
Sehr geehrte Damen und Herren,
vier weitere „Bamberger Buch-Geschichten“ bringt uns der Januar. Alle können Sie von zu Hause aus online über die Plattform Zoom verfolgen. Die virtuellen Vorträge beginnen jeweils dienstags um 19:00 Uhr.
Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold berichtet am heutigen 9. Januar 2024 vom „Calendarium Oeconomicum Perpetuum Practicum“, besser bekannt als „Hundertjähriger Kalender“. In den 1650er Jahren erarbeitet vom Abt des Zisterzienserklosters Langheim Mauritius Knauer, sollte der Kalender für alle Zukunft das Wetter im Bambergischen vorhersagen und so dem Kloster einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen.
Am 16. Januar 2024 schildert Matthias Hageböck, Restaurator an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die Erfolgsgeschichte des Bronzefirnispapiers. Die Technik zu dessen Herstellung hatte der Buntpapiermacher und Formschneider Jakob Enderlin um 1680 in Augsburg entwickelt. Der Vortrag flankiert unsere aktuelle Ausstellung „farbenfroh und glanzvoll“, die noch bis zum 27. Januar 2024 historische Buntpapiere zeigt.
Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Erich Schneider berichtet sodann am 23. Januar 2024 von der Malerin Margarethe Geiger. Zu Studienzwecken zog es die Tochter des Schweinfurter Malers Conrad Geiger nach München. Auf dem Weg dorthin weilte die Künstlerin im Frühjahr 1806 für etwa drei Monate in Bamberg und berichtete von dort in zahlreichen Briefen über ihre Erlebnisse.
Am 30. Januar 2024 schließlich stellt der Stellvertreter des Klinikdirektors der 3. Medizinischen Klinik der Universität Erlangen, Prof. Dr. med. Bernhard Manger, den auf medizinisch naturwissenschaftlichem Gebiet wohl berühmtesten Sohn der Stadt Bamberg vor: Johann Lukas Schönlein gilt als derjenige, der im 19. Jahrhundert „der klinischen Medizin in Deutschland zum Durchbruch verhalf“.
Ihr Team der Staatsbibliothek Bamberg