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Mit dem Zweidler-Plan quer durch Bamberg – Online-Vortrag

Zum Online-Vortrag

Auf Einladung des Colloquium Historicum Wirsbergense macht sich Kreisheimatpflegerin Annette Schäfer mithilfe des sogenannten Zweidler-Plans aus dem Jahr 1602 auf virtuelle Entdeckungstour durch das frühneuzeitliche Bamberg.

Sogenannter Zweidler-Plan. Bedeutendste historische Darstellung der fürstbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Bamberg in Vogelperspektive (Montage). Kupferstich von vier Platten von Peter Zweidler, 1602 | SBB, V B 22/1-4

Sogenannter Zweidler-Plan. Bedeutendste historische Darstellung der fürstbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Bamberg in Vogelperspektive (Montage). Kupferstich von vier Platten von Peter Zweidler, 1602 | SBB, V B 22/1-4

Mit Gründtlicher abriß der Statt Bamberg ist der älteste erhaltene Stadtplan der fürstbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Bamberg überschrieben, den der Geometer und Kartograf Petrus Zweidler (1570–1613) erstellte. Ein Exemplar hat sich in der Staatsbibliothek Bamberg erhalten. Das aus vier Kupferstichen zusammengesetzte Vogelschaubild ist wertvolles Dokument zur Stadtgeschichte. Noch heute kann man sich anhand dieser Karte in Bamberg problemlos bewegen, denn die Stadtstruktur hat sich nur wenig verändert. Anhand des Planes werden einige ausgewählte Standorte besucht und der Baubestand sowie die Veränderung durch die Jahrhunderte mithilfe aktueller Fotos verglichen.

Annette Schäfer M. A., Hirschaid, studierte Kunstgeschichte, Volkskunde und Denkmalpflege in Würzburg und Bamberg. Als ehrenamtliche Kreisheimatpflegerin des Landkreises Bamberg sieht sie seit 2006 ihren Schwerpunkt in der Vermittlung lokal- und landesgeschichtlicher Themen, die den Menschen ihre Heimatregion näherbringen sollen.

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