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Lese-, Schreib- und Buchkultur im Wandel der Zeiten – Vortrag

Donnerstag, 16. Januar 2020, 18:00 Uhr

Den elften Vortrag innerhalb der Reihe „Buchkultur im digitalen Zeitalter“ hält am 16. Januar 2020 Prof. Dr. Sabine Vogt: „Lese-, Schreib- und Buchkultur im Wandel der Zeiten. Schlaglichter auf 3000 Jahre europäische Medienwelten“

Prof. Dr. Sabine Vogt | Privat

Prof. Dr. Sabine Vogt | Privat

Was können wir aus den großen Medienwechseln der Vergangenheit lernen für den Eintritt in das digitale Zeitalter, den wir gerade erleben und gestalten? Nicht nur die Materialien und Medien von Schrift und Buch haben sich enorm gewandelt (Tontafeln, Papyrusrollen, Pergamentcodices, bedrucktes Papier, digitale Bits und Bytes); die Verbreitung der Lese- und Schreibfähigkeit und der Umgang mit schriftlichen Wissensbeständen waren und sind immer auch von hoher gesellschaftlicher und politischer Relevanz. Diese Zusammenhänge beleuchtet der Vortrag in Schlaglichtern aus 3000 Jahren europäischer Kulturgeschichte: von der Entwicklung der Alphabetschrift im östlichen Mittelmeerraum im 11. Jahrhundert v. Chr. über die Sammlung von Wissensbeständen in antiken Bibliotheken und im christlichen Mittelalter sowie die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern bis hin zum digitalen Zeitalter.

Prof. Dr. Sabine Vogt ist Klassische Philologin und Archäologin. Vor ihrer Berufung an die Universität Bamberg 2012 betreute sie zehn Jahre lang als Lektorin das altertumswissenschaftliche Verlagsprogramm von De Gruyter in Berlin.

Die auf den Vortrag folgende Diskussion moderiert Dr. Fabian Franke, Direktor der Universitätsbibliothek Bamberg.

Veranstaltungsort ist Raum LU19/00.09 in der Luitpoldstraße 19, 96052 Bamberg.

Die Staatsbibliothek Bamberg und der Lehrstuhl für Britische Kultur an der Universität Bamberg laden alle Interessierten herzlich zu 13 Vorträgen ein, die vom 17. November 2019 bis 30. Januar 2020 jeweils donnerstags um 18:00 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe Buchkultur im digitalen Zeitalter stattfinden. Die Vorträge dauern 45 Minuten, im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

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