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E. T. A. Hoffmann und die Commedia dell’Arte – Kommentiertes Schauspiel

Samstag, 15. Oktober 2022, 19:00 Uhr

Das laufende Jahr steht ganz im Gedenken an E. T. A. Hoffmann. Der Commedia dell’Arte sowie ihrem Einfluss auf den vielseitigen Künstler widmet sich ein Schauspiel im Lesesaal der Staatsbibliothek.

Karl Wilhelm Unzelmann als Pasquin in Nicolo Isouards Singspiel „Michel Angelo“. Federzeichnung mit Deckfarbenmalerei von E. T. A. Hoffmann, Berlin, 1808 | SBB, I R 67

Karl Wilhelm Unzelmann als Pasquin in Nicolo Isouards Singspiel „Michel Angelo“. Federzeichnung mit Deckfarbenmalerei von E. T. A. Hoffmann, Berlin, 1808 | SBB, I R 67

E. T. A. Hoffmann teilte mit seinen Zeitgenossen seine Leidenschaft für Italien, die italienische Musik und Kunst. Als Musiker kam er über die Opera Buffa auch zur Commedia dell'Arte, die ihn immer mehr begeisterte.

Nach einer thematischen Einführung durch Dr. Tiziana Corda, Hoffmann- und Commedia dell'Arte-Spezialistin, präsentieren die Schauspieler Matteo Forni und Nicolò Rossi Szenen und Lazzi der Commedia dell'Arte, die E. T. A. Hoffmann aus den italienischen Originaltexten von Carlo Gozzi und Carlo Goldoni kannte und in seinen Erzählungen „Prinzessin Brambilla“ und „Prinzessin Blandina“ thematisiert. Bei den Brighella-Dottore und Pantalon-Szenen kommen die kostbaren originalen Gesichtsmasken von Amleto Sartori aus Venedig zum Einsatz. In die deutschen Texte eingestreute venezianische und dialektale Ausdrücke vermitteln einen Eindruck ihrer ursprünglichen Wirkung.

Der Eintritt ist frei.

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