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Rosengarten

Unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn wurde die vorhandene Burgmauer mit einer Balustrade und Altaren (balkonartige Vorbauten) verziert. Die derzeitige Mauer zwischen dem Hof und dem Garten wurde 1703 errichtet.

Zu einer regelmäßig-symmetrischen Planung des Gartens kam es indessen erst 1733 unter Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn. Die Pläne hierzu lieferte Balthasar Neumann. In diesem Zusammenhang wurde der Rosengarten auf seinen heutigen Umfang vergrößert und das gesamte Gartenareal auf ein einheitliches Niveau gebracht. Das damals angelegte axiale System von Wegen, geometrischen Beetformen und Rondellen hat sich im wesentlichen bis heute erhalten.

Unter Fürstbischof Franz Konrad von Stadion erfolgte die Errichtung des Gartenpavillons, der 1757 fertiggestellt war. Hier ist heute das Gartencafé untergebracht. Im Winter 1760/61 fertigte der Bamberger Hofbildhauer Ferdinand Tietz die Skulpturen für den Rosengarten. Einige dieser Skulpturen sind heute verschollen, die übrigen wurden 1913 und 1929 durch Kopien ersetzt.

Heute ist das zentrale Wasserbecken des etwa 3.500 m² großen Rosengartens von einem geschnittenen Baumkranz aus Linden umgeben. Auf den von Buchshecken eingefassten Beeten wachsen ca. 4.500 Rosen in 48 verschiedenen Sorten. Vom sorgsam gepflegten Rosengarten bietet sich ein prächtiger Blick auf die Altstadt sowie auf das Kloster Michelsberg.

 
 
 
 
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