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Aufgaben
Die Staatsbibliothek Bamberg dient als geisteswissenschaftliche Allgemeinbibliothek der Literaturversorgung von Stadt und Region für wissenschaftliche Zwecke, berufliche Arbeit und persönliche Fortbildung. Als Regionalbibliothek sammelt sie das Schrifttum aus und über Oberfranken möglichst vollständig. Pflichtstücke sind seit 1987 die Publikationen der oberfränkischen Verlage (bereits seit 1919 die Amtlichen Druckschriften oberfränkischer Behörden).
Die Staatsbibliothek arbeitet in Erwerbung, Katalogisierung und Benutzung eng mit der Universitätsbibliothek Bamberg zusammen. Wo die Bestände am Ort nicht ausreichen oder nur den ersten Einstieg ermöglichen vermittelt die Staatsbibliothek Literatur von auswärtigen Bibliotheken, die ihrerseits über die Fernleihe von dem Literaturpotential Bambergs profitieren.
Zu den regionalen Aufgaben der Staatsbibliothek gehört das Sammeln von dokumentarischem Material von und über Persönlichkeiten, die durch Geburt oder Wirken mit der Region verbunden sind. Sie erschließt das regionale Schrifttum in Katalog und Bibliographie. Die in Fortsetzungen erschienene Bibliographie zur Geschichte von Stadt und Hochstift Bamberg umfasst die Zeit von 1945 bis 1995.
Die Staatsbibliothek verwaltet für den Historischen Verein, die Naturforschende Gesellschaft, den Kunstverein, die E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft und den Frankenbund die Bibliotheken, für den Historischen Verein auch die Handschriften- und Graphikbestände; darüber hinaus wickelt sie deren Tauschverkehr mit über 370 Partnern im In- und Ausland ab. Bestände der Schlossbibliothek Pommersfelden und der Bibliothek des Metropolitankapitels Bamberg können im Lesesaal der Staatsbibliothek bereitgestellt werden.
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